Mehrheitswahlen
Aus Encyclopædia Melanesia
Bei einer Mehrheitswahl ziehen nur jene Kandidaten in das Parlament ein, die in ihrem jeweiligen Wahlkreis die Mehrheit an Wählerstimmen auf sich vereinigen konnten. Alle anderen Stimmen verfallen. Dieses Prinzip wird auch „winner-takes-all“-Prinzip („Der-Gewinner-bekommt-alles“-Prinzip), „first-past-the-post system“ und sogar auch „rest-lose system“ genannt.
Angewandt wird dieses System vor allem in Ländern, deren politisches System vom albernischem Recht geprägt ist.
Bei allen Wahlen, bei denen eine einzelne Person direkt gewählt wird, muss zwangsläufig eine Form des Mehrheitswahlrecht zur Anwendung kommen.
