Laura Hamilton
Aus Encyclopædia Melanesia
Laura Jean Hamilton (* 29. Februar 1972 in Whitmonday, New Islands, Melanesi) ist eine melanesische benediktinische Priesterin und Juristin.
[bearbeiten] Werdegang
Laura Hamilton wurde als ältere von zwei Töchtern des roldemischen benediktinisch-episkopalen Bischofs und Geistlichen Jonathan Hamilton (1941-2006) und seiner Frau Jean Falco (*1945) geboren. Ihre Schwester heißt Sarah (*1976). Hamiltons Vater begann 1994 mit dem Aufbau einer benediktinisch-episkopalen Gemeinde auf den Great Teaque Keays und war ab 1999 der erste Bischof der Religionsgemeinschaft in Melanesi.
Laura Hamilton besuchte zwischen 1978 und 1992 Schulen in Westbeach, Teaquebay, Cubay und der melanesischen Hauptstadt Grassborough. Anschließend leistete sie für zwei Jahre Missionarsdienst Medea und Peña-Bosque. Im Jahr 1994 immatrikulierte sie an der Montary University in Roldem. Hamilton absolvierte dabei ein Doppelstudium der benediktinisch-episkopalen Theologie und der albernoastorischen Rechtswissenschaft. Diese schloss sie 2000 mit Lizenziat und Juris Doctor ab. Gleichzeitig begann sie die Priesterausbildung und ein Aufbaustudium für Kirchenrecht. Mit dem Lizenziatsabschluss des Kirchenrechts begann Hamilton 2002 eine Promotion an der Count Donald Law School und dem Divinity College of Montary der Montary University in beiden Rechten. Im Jahr 2004 beendete Hamilton ihre Priesterausbildung, ein Jahr später auch die Promotion als Doktorin beider Rechte, die erste der Hochschule seit über 50 Jahren. Anschließend begann sie mit den Vorbereitungen ihrer Habilitation, brach diese allerdings nach dem Krebstod ihres Vaters bereits 2006 ab und ging zurück nach Melanesi.
Dort nahm sie ihre Arbeit bei der benediktinisch-episkopalen Synode auf und war zunächst für das Kirchenrechtsseminar und als Synodalsyndika angestellt. Sie übernahm ab Ende 2008 zusätzlich den Aufbau des melanesischen Priesterseminars und steht diesem vor.
[bearbeiten] Privatleben
Hamilton ist ledig und lebt in Grassborough. 2008 adoptierte sie das indigene Kind, Kuru Pai (*2007).
