Geschichte
Aus Encyclopædia Melanesia
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Frühzeit
Die Besiedlung der Inselgruppe begann etwa um 4.000 v.Chr. mit der Besiedlung durch die Wai'i. Im ersten Jahrtausend nach Christus Siedeln sich die Melanesen - der Name kommt wegen der dunklen Hautfarbe der Melanesen Zustande. Man geht davon aus, das sie von den Bantu abstammen.
[bearbeiten] Entdeckung und Kolonialisierung
Im Jahre 1512 erreichen erstmals weiße Siedler die Inseln. Die ersten weißen Siedler gehören einer christlichen Sekte an und entgehen mit Ihrer Auswanderung der Verfolgung. Der Anführer der Siedler ist Lord Simon of Wessex. Er nennt die neue Siedlung New Wessex. Der Hafen der Siedlung ist das heutige Port Wessex. Lord Simon nennt sich fortan Lord Simon of Wessex and New Wessex. Er beansprucht die Kolonie als Grafschaft.
Die Siedlung breitet sich rasch weiter aus. Die ersten Siedler leben vor allem vom Ackerbau und der Fischerei. Sie beginnen damit große Plantagen anzulegen um neben Nahrungsmitteln auch Zuckerrohr an zubauen. Da es an Arbeitskräften auf den Plantagen mangelt werben die Siedler zunächst vor allem Melanesen für die arbeiten an. Als diese sich aber weigern werden zahlreiche Melanesen und Wai'i zur Arbeit auf den Plantagen gezwungen. Sklavenhändler machen auf Tougalu und den Teaque Keas Jagd auf die einheimische Bevölkerung um sie an die Plantagenbesitzer zu verkaufen.
[bearbeiten] Sklavenaufstand
Ende des 18. Jahrhunderts leben ca. 75% der Bevölkerung Melanesis als Sklaven auf den Plantagen. Die Erzeugnisse der Plantagen werden in alle Welt exportiert und bringen der unabhängigen Kolonie Wohlstand. Immernoch herrschen die Lords of Wessex and New Wessex über die Kolonie.
Im Jahr 1783 kommt es zu einem Aufstand der Sklaven auf den Plantagen. Zahlreiche Sklaven können von den Plantagen fliehen und ziehen in den Süden. Den Plantagen droht der Bankrott. Lord James handelt und verbietet die Sklaverei und setzt einen Mindestlohn für Landarbeiter fest. Die Lage entspannt sich wieder und die befreiten Sklaven kehren nun als Freie auf die Plantagen zurück.
In den folgenden Jahren wird Piraterie zum Problem für die Kolonie. Ehemalige Sklavenhändler, denen die Geschäftsgrundlage genommen wurde, machen Jagd auf die mit wertvollen Gütern beladenen Schiffe. Der Bau von Kriegsschiffen wird beschlossen um der Bedrohung Einhalt zu gebieten. In den folgenden Jahren werden die Piraten immer weiter zurückgedrängt und im Jahre 1798 endgültig geschlagen.
[bearbeiten] Gründung des Commonwealth
Mit der Heirat einer Tochter des Königs von Tougalu begründet Lord James II. den Ursprung des Commonwealth of Melanesi. Nach dem Tod von Motlotlehi wird James II. auch König von Tougalu. Er nennt sich fortan King James of Tougalu and New Wessex. Sein Nachfolger ändert die Bezeichnung in King of Melanesi and Tougalu.
Der Commonwealth wird endgültig 1851 gegründet. Nun gehörten auch das südliche Melanesi und die Keays zum Commonwealth. Gleichzeitig mit der Gründung des Commonwealth wurde eine Verfassung proklamiert, die demokratische Elemente umfasste. Dies war vom einflussreichen Bürgertum, den Traders, gefordert worden, das ein Mitspracherecht verlangte.
[bearbeiten] Industrialisierung
Ende des 18. Jahrhunderts beginnt langsamm die Industrialisierung des Commonwealth. Mit dem Fund von Kohle auf Tougalu beginnt das Industriezeitalter endgültig. Waipaipai entwickelt sich zum industriellen Zentrum. In den Docks von Waipaipai Harbour entsteht binnen weniger Jahre eine der größten Handelmarinen der Welt.
