Fauna und Flora
Aus Encyclopædia Melanesia
[bearbeiten] Fauna
Die fehlende Verbindung zum Festland bedingt den Mangel von großen Säugetieren, die natürlich auf auf den Inseln vorkommen. Das Zonkey, eine Wildeselart, ist das größte natürlich auf Melanesi vorkommende Säugetier. Jedoch leben in den Cutting-Plants auch eine vielzahlverwilderte Rinder, die im Volksmund als melanesische Büffel bezeichnet werden.
In den Savannen im Osten der Plants lebten früher zahlreiche Zwergantilopen, die eine Schulterhöhe von 60 - 90 cm erreichen. In den Regenwäldern des Nordens lebt eine Unterart, die sogar nur etwa 30 cm groß wird. Durch intensive Bejagung und die extensive Nutzung der Savannen für die Viehzucht sind die Bestände heute bedroht.
Neben den großen Säugetieren leben zahlreiche Lemuren Arten auf den Inseln. Am bekanntesten ist der Maki, der sowohl in der Savanne, als auch in den Wäldern vorkommt. Der domestizierte Hausmaki ist ein beliebtes Haustier und deutlich kleiner als das Wildtier.
Im Gegensatz zu dem Mangel an Säugetieren gibt es eine große Vielfalt verschiedenster Vogelarten. Der bekannteste ist der Kibu, das Wappentier Melanesis. Insbesondere in den Wäldern leben viele teilweise sehr Farbenprächtige Vögel. Die größte Art ist die melanesische Harpiye, die eine Spannweite von bis zu 2 m erreicht und im ganzen Land verbreitet ist.
[bearbeiten] Flora
Im Norden und Westen gibt es ausgedehnte Regenwälder, die einen ernormen Artenreichtum beherbergen. Da die Regenwälder teilweise in verschiedenen Klimazonen liegen haben sich zahlreiche Unterarten entwickelt, die an die jeweiligen Bedingungen angepasst sind. 70% der Arten sind endemisch.
Die Savannen und Trockensavannen werden von verschiedenen Gräsern dominiert, von denen einige bis zu 2 m hoch werden. Einzelne Eykalyptus und Akazienbäume prägen hier das Landschaftsbild.
